Ein zentraler Bestandteil des Wochenendes war die Arbeit an Seiryoku zen’yō kokumin taiiku und Sōtai dosa – Jū shiki. Die Bewegungsabläufe wurden im Detail analysiert, wiederholt geübt und gemeinsam besprochen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Präzision, Timing und Körpergefühl sind und wie entscheidend eine strukturierte Vermittlung dieser Inhalte ist.
Darüber hinaus arbeiteten die Teilnehmer an Mobilität, Faszientraining, Dehnung und Atemtechniken. Ein weiterer wichtiger Aspekt war das bewusste Beobachten von Bewegungen, um Fehler klarer zu erkennen und gezielt zu korrigieren – eine Fähigkeit, die sich direkt in der Trainingspraxis auf der Matte widerspiegelt.
Zum Ende des Lehrgangs erarbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen eigene Trainingskonzepte. Ziel war es, Inhalte für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln – von Kindern und Anfängern bis hin zu Breitensportlern und Wettkampfathleten.
Die Konzepte wurden am Sonntag präsentiert und gemeinsam besprochen, sodass alle Teilnehmer praxisnahe Ansätze und neue Perspektiven für ihre Vereinsarbeit mitnehmen konnten.
Der Lehrgang zeigte erneut, wie stark sich Taiso innerhalb der Judo-Community entwickelt und welche wichtigeB Rolle es als Grundlage für Bewegung und Training einnimmt.
Bericht Deutscher Judo Bund


